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Ernährungsverhalten Ernährungsverhaltensforschung
Ernährungsprävention
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Auswirkungen der Nachfrage nach alkoholfreien Getränken
Während Wasser und warme Getränke im Prinzip nur der wichtigen Hauptfunktion, nämlich der Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarf von ca. 2 Liter/Person dienen, bei keinem bis geringem Beitrag zur Nahrungsenergieversorgung (bei den warmen Getränken abhängig von der Verwendung von Zucker und Milch), gibt es bei den anderen Gruppierungen zusätzliche Zufuhren, die gegensätzlich zu bewerten sind. Die Erfrischungsgetränke haben in vielen Fällen einen zu hohen Zuckergehalt, bzw. enthalten in ihren "Light-Varianten" zugelassene Süßstoffe. In Anbetracht der allgemein überhöhten Nahrungsenergiezufuhr gibt es von der Seite der Ernährungswissenschaft keine Empfehlungen. Hier haben Verbraucher ein Einsparungspotential. Das Trinken dieser Erfrischungsgetränke, die in anderen Varianten zusätzlich noch anregende Stoffe wie Koffein enthalten, ist somit dem Genussbereich zuzuordnen (vgl. Auswirkungen der Nachfrage nach Zucker und Süßigkeiten, Auswirkungen der Nachfrage nach Kaffee und Tee).
Ernährungsphysiologische QualitätDie Gruppe der Frucht- und Obstsäfte unterscheidet sich von den vorgenannten deutlich in ihrer Nährstoffzusammensetzung. Sie enthalten, wenn es nicht die Nektare sind, im wesentlichen die Inhaltstoffe der Produkte aus denen sie erzeugt wurden (Auswirkungen der Nachfrage nach Obst und Gemüse). Sie haben also fast den vollen Wert von Obst und Gemüse. Im Prinzip wäre es besser, dieses unverarbeitet zu genießen, doch stellen die daraus hergestellten Säfte eine gute Variante dar, die gewünschten Ernährungsziele ("5amTag") zu erreichen. Schadstoffgehalt und andere negativen EigenschaftenDie alkoholfreien Getränke sind sowohl hinsichtlich eines möglichen
lebensmittelhygienischen Risikos als auch einer überhöhten
Schadstoffzufuhr als sichere Lebensmittel einzustufen. Zwar werden in
Trinkwasser Spuren von Umweltchemikalien gemessen, und auch in Regionen
mit intensiver Landwirtschaft höhere Werte von Nitrat, doch erscheint
dieser Risikosektor gering. Trotzdem gibt es auch in den Bereichen
Produktionsunregelmäßigkeiten, die aber durch Kontrollen entdeckt werden
(z.B. Verunreinigungen in Coca-Cola im Juni 1999 - Bundesamt für
Gesundheit 2000). Anteil an der GesamtversorgungDer Anteil der Erfrischungsgetränke an der Nahrungsenergiezufuhr liegt unter 5 %. Wichtige Beiträge leisten sie zu je etwa 25 % bei der Zufuhr von Mineralstoffen (wie Calcium und Magnesium durch Wasser) und bei Vitamin C (Fruchtsäfte). Im Durchschnitt trinkt jeder Verbraucher täglich etwa einen halben Liter von den alkoholfreien Getränken. Positiv dabei ist, dass Fruchtsäfte und Mineralwasser eine steigende Tendenz zeigen. Empfehlungen und VerbraucherinformationDie Verbraucherinformationen sollten diese Richtungen
fördern. Die Werbung für den Genuss-Getränke-Markt (egal ob Cola,
Limonaden, Kaffee oder Bier) zählt zu den Intensivsten (ZAW 2000).
Dadurch haben es vernünftige Ratschläge wie z.B. mehr
"preiswertes" Leitungswasser zu trinken schwer. Dazu müsste das
Wasser an vielen Orten wie Betrieben, Schulen, Restaurants, Kaufhäusern,
Bahnhöfen, usw. leichter zugänglich gemacht werden, z.B. durch
kostenlose Trinkwasser-Stellen.
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