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Ernährungsverhalten Ernährungsverhaltensforschung
Ernährungsprävention
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Auswirkungen der Nachfrage nach Kaffee und Tee
Ernährungsphysiologische Qualität und Anteil an der GesamtversorgungKeines dieser Getränke leistet einen wesentlichen Beitrag zur Nährstoffversorgung (auch nicht, wenn Milch und Zucker in den Getränken berücksichtigt werden), bei Tee kann man sogar davon ausgehen, dass die Mineralstoffverfügbarkeit durch Inhaltsstoffe des Tees verringert wird. Schadstoffgehalt und andere negativen EigenschaftenVon Kaffee und Tee geht kein Risiko hinsichtlich der Aspekte Lebensmittelinfektionen und Schadstoffbelastung aus, wenngleich beim letzteren Aspekt manchmal überhöhte Werte von Pflanzenschutzmitteln gefunden worden sind. Empfehlungen und VerbraucherinformationEs gibt von keiner Seite der Ernährungswissenschaft Empfehlungen für diese Getränke, die Vollwerternährung lehnt sie sogar ab. Für gesunde Erwachsene ist andererseits ein mäßiger Konsum sowohl von Bohnenkaffee als auch von schwarzem Tee ohne nennenswertes Risiko, wie in vielen epidemiologischen Studien gezeigt wurde. Allerdings vertragen eine Reihe von Menschen die Koffein-Wirkung und/ oder manche Röststoffe nicht. Wenn sie diese Getränke nicht gänzlich meiden wollen, dann können entsprechende Schon- bzw. entkoffeinierte Sorten getrunken werden. Die Wirkungen von schwarzem Tee, und jetzt besonders von
seinen "neuen" grünen Tee Varianten, wurden schon immer
vielfältiger beschrieben, als die von Kaffee. Gegenwärtig gibt es im
Zusammenhang mit dem "Boom" von bioaktiven Stoffen und ihren
Funktionen besonders viele positive Publikationen und Medienberichte zum
Thema Tee. Sie betreffen ein ganzes Spektrum, von Schutzwirkungen
gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Osteoporose, Karies und
auch hinsichtlich der Nahrungsenergiebilanz (Stimulierung der
Thermogenese). Interessenverbände wie z.B. der Wissenschaftliche
Informationsdienst Tee vom Deutschen Tee-Institut in Hamburg zeigen
großes Interesse an der Publikation dieser wissenschaftlichen Berichte
(Yang und Landau 2000, Wiseman et al. 1997, Hollman et al. 1999, Dufresne
und Farnworth 2000, Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee 2000).
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