AGEV - Arbeitsgemeinschaft Ernährungsverhalten e.V.

Altersgruppen

Die Ernährungsbedürfnisse von Verbrauchern ändern sich mit dem Lebensalter. Von der Geburt an bis ins hohe Lebensalter unterscheiden sich die verschiedenen Altersgruppen nicht nur physiologisch, sondern auch in ihren Fähigkeiten mit Essen umzugehen und in ihren gesellschaftlichen Funktionen. 

Die Einteilung in die sechs Altersgruppen (Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) erfolgt nach pragmatischen Gesichtspunkten und stellt einen Kompromiss dar, denn diese Gruppierungen überlappen sich jeweils und werden mit zunehmendem Alter heterogener.

Säuglinge können nur mit Akzeptanz/ Ablehnungs-Reaktionen reagieren, und es dauert eine ziemliche Zeit, bis der Mensch gelernt hat, selbstständig zu essen, einzukaufen und Speisen zubereiten zu können. Dieser Prozess geht fast parallel mit dem Prozess des Erwachsenwerdens einher. 

Selbstständig zu leben, bedeutet fähig zu sein, selbst die Nachfrage nach Lebensmitteln befriedigen zu können. Manche Gruppen sind nicht fähig, dies jemals ohne Hilfe zu leisten. In der Tradition unserer Gesellschaft, könnten manche Männer als chronische Ernährungspflegefälle bezeichnet werden, da sie lebenslang in dieser Hinsicht auf Hilfe angewiesen sind. 

Zunehmend mehr Personen leben allein und können nicht mit Lebensmitteln umgehen. Auch diese Personen müssen Ernährungsdienste in Anspruch nehmen, sei es in Form von Fertigspeisen oder Außer-Haus- bzw. Home-Delivery-Essensdiensten. 

Im Seniorenalter nehmen die Fähigkeiten ab, und das führt zur Nachfrage nach Essens-Pflegediensten in diesem Bereich. Aus diesen Gründen erfolgt die Darstellung der Entwicklung der Nachfrage nach Lebensmitteln in Altersgruppen.

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