AGEV - Arbeitsgemeinschaft Ernährungsverhalten e.V.

Die Entwicklung der Nachfrage nach Butter

Die Nachfrage nach Butter ist relativ stabil mit leichter abwärts Tendenz.


Butter wird ausschließlich aus Kuhmilch erzeugt.

Verbrauch

Der Verbrauch der Butter ist seit Jahren recht stabil mit jährlich ca. 11 kg/Kopf oder 30 g/Tag. (DGE 2000)

(Abb.: Verbrauch an Butter)

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Herkunft und Erzeugung

Die Erzeugung der Butter ist Teil der Milchverarbeitung und beträgt ca. 425.000 Tonnen im Jahr. Dazu werden ca. 70.000 Tonnen mehr ein als ausgeführt (Hauptimportländer sind Irland und die Niederlande) (Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft mit Landesstelle für landwirtschaftliche Marktkunde 1999).

Einkaufsorte: In der Marktforschung wird die Butter zusammen mit den Speisefetten und -ölen in eine Kategorie genommen. So werden hier als Beispiel GfK-Panel-Informationen angeführt, die für Butter und für die pflanzlichen Fette zusammengelten. 41 % der Nahrungsfette werden demnach beim Discounter erworben, ca. 35 % in Verbrauchermärkten und ca. 20 % in kleinen Lebensmitteleinzelhandelsgeschäften. Butter hat einen Anteil von ca. 45 % von allen Nahrungsfetteinkäufen.

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Verzehr

Der Verzehr von Butter liegt bei täglich 15 g/Kopf. Als traditionelles Speisefett ist der Verzehr bei den älteren Generationen etwas höher - ca. 20 g/Kopf. Dort gibt es überdurchschnittlich viele (> 50 %), die täglich Butter verzehren, und nur wenige Butter-Meider. Bei jüngeren Verbrauchergruppen liegt der Anteil der Butter-Meider bei bis zu 25 % (DGE 2000).

Der Außer-Haus-Verzehr von Butter beträgt 5 % (DGE 2000 Kap. 1).

Über Zubereitung, Rezepte, Portionsgrößen und Verluste gibt es keine repräsentativen Informationen.

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Verbrauchereinstellungen und Verbraucherinformationen

Butter ist ein traditionelles Speisefett mit einem hohen Image (hinsichtlich des Geschmacks). Durch die Diskussionen über die eher "negativen" tierischen Fette (gesättigte Fettsäuren) im Vergleich zu den "gesunden" pflanzlichen Fetten (ungesättigte Fettsäuren, Pflanzenöle), hat Butter bei einigen Verbrauchergruppen ihr gutes Image verloren. Diese bevorzugen eher die "modernen" Pflanzenfette. So spalten sich Verbraucher in Pro- und Kontra- Fraktionen.
Die Empfehlung für Verbraucher hinsichtlich des Fettverzehrs lautet: Reduktion des Gesamtfettverzehrs (oder 40 g täglich - für alle Fette) (DGE et al. 2000).

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Quellen

  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000. Frankfurt/Main, 2000

  • GfK Panel Services (Gesellschaft für Konsumforschung), Consumer Research, IRI/GfK Retail Services Molkereiprodukte. GfK Panel Services, Consumer Research, IRI/GfK Retail Services 3, 1999

  • Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft mit Landesstelle für landwirtschaftliche Marktkunde, im Auftrag des Ministeriums für ländlichen Raum Baden-Württemberg Agrarmärkte. Jahresheft 1999. Unterlagen für Unterricht und Beratung in Baden-Württemberg. Schwäbisch Gmünd 1999


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