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Ernährungsverhalten Ernährungsverhaltensforschung
Ernährungsprävention
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Die Entwicklung der Nachfrage nach Lebensmitteln bei Erwachsenen
Diese Nachfrage wird auch im Rahmen der Beschreibung der Nachfrage nach den einzelnen Lebensmitteln dargestellt (Lebensmittelgruppen). In den üblichen statistischen Darstellungen, so auch im Kapitel 1 des Ernährungsbericht 2000, sind die Erwachsenen nochmals in drei Altersgruppen unterteilt (DGE 2000). Die Differenzierung nach dem Alter zeigt keine wesentlichen und konsistenten Differenzierungen in der Nachfrage. Die für die Nachfrage wichtigen Differenzierungen sind die nach physiologischen Kriterien, nach Haushaltstyp, nach ökonomischer Lage, nach Lebenslagen, -konzepten, -stiltypus und die nach regionalen Aspekten. Als Hauptinformationsquellen für die Nachfrage dienen die Statistische Nachfrage, Verbrauchserhebungen ( Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) und Kommerzielle Marktstudien) sowie direkte Verzehrserhebungen. Diese Informationen sind zusammengefasst im Kapitel 1 des
Ernährungsberichts 2000, in den Publikationen der Daten des
Ernährungssurveys des Bundes-Gesundheitssurveys 1998, sowie vor allem
durch die Panels der GfK, Nürnberg und AC Nielsen, Frankfurt/Main, und in
der Verbraucher Analyse 2000 (und ihren Vorgängern) (DGE 2000, Mensink et
al. 1998, Verbraucher Analyse 2000). Innerhalb der Erwachsenen gibt es verschiedene Generationen, deren Lebenserfahrung von der gesellschaftlichen Situation geprägt werden, in der sie jeweils gelebt haben. Diese persönliche Biographie beeinflusst das Verhalten von Menschen, und selbstverständlich auch die Nachfrage nach Lebensmitteln. Da es bislang keine longitudinalen Erhebungen gibt, die solche Kohorten von verschiedenen Generationen verfolgen, kann nicht beantwortet werden, welche Ernährungseinstellungen nachhaltig bestehen bleiben, und so Nachfrage auch in Zukunft bestimmen (Mackensen 1996). In der (amerikanischen) Marktforschung wird intensiver darüber spekuliert, wie die jungen Trendsetter (Generation Y - the true youth culture, die nach 1980 aufgewachsen ist) die Nachfrage beeinflussen werden (Hollingsworth 2000). Aus den jeweiligen Querschnittsstudien kann immer nur der Status quo einer jeweiligen Generation dargestellt werden. Die zurückliegenden Studien und Informationen zur Nachfrage nach Lebensmitteln sind nicht systematisch dokumentiert, so dass gegenwärtig auch keine gute retrospektive Analyse der Veränderung der Nachfrage nach Lebensmitteln in Deutschland erstellt werden könnte. Diese wäre für eine Prognose der Entwicklung jedoch notwendig. Das Potenzial der vorhandenen Daten sollte genutzt werden (Bodenstedt et al. 1997). [siehe auch: Auswirkungen auf die Ernährungs- und Gesundheitssituation von Erwachsenen] Quellen:
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