AGEV - Arbeitsgemeinschaft Ernährungsverhalten e.V.

Die Entwicklung der Nachfrage nach Marmelade und Konfitüre

 

Die Nachfrage nach Marmelade und Konfitüre ist konstant.


Zu Marmelade und Konfitüre zählen gemäss dem Ernährungsbericht 2000 (DGE 2000):

  1. Marmelade/Konfitüre: Äpfel, Quitten, Aprikosen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Orangen, Hagebutten
  2. Gelee

Verbrauch

Der Verbrauch von Marmelade und Konfitüre wird nicht in einer solchen Kategorie, wie sie hier benutzt wird, erfasst. Es werden in Deutschland für rund 215.000 Tonnen süße Brotaufstriche jährlich verkauft, davon sind etwas mehr als die Hälfte Konfitüren und Marmeladen, über 25 % Nuss-Nougat-Cremes und etwas weniger als 20 % Honig. Der Umsatz beträgt über 1,2 Milliarden DM jährlich (Pech-Lopatta 2000).

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Herkunft und Erzeugung

Marmeladen und Konfitüren werden zum großen Teil in Verbrauchermärkten und Discountern erworben, doch werden noch in fast 30 % der deutschen Haushalte Marmeladen saisonal selbst hergestellt (ZMP 2000).

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Verzehr

Der tägliche Verzehr an Marmelade beträgt ca. 5 g; 90 % aller Verbraucher essen Marmelade, dies ist höher als bei Honig (80 %), Nuss-Nougat-Creme (64 %), Gelee (60 %) und Rübenkraut (25 %). Die beliebteste Marmeladensorte ist Erdbeere, deutlich vor Kirsch und Himbeere (DGE 2000).

Der Anteil des Außer-Haus-Verzehrs von Marmelade und Konfitüre beträgt bei Männern 2 % und bei Frauen 4 % (DGE 2000 Kap. 1).

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Verbrauchereinstellungen und Verbraucherinformationen

Süße Brotaufstriche zählen zu den beliebtesten Lebensmitteln des Alltags und werden vor allem zum Frühstück (Brot, Brötchen) verzehrt. Es gibt keine Empfehlung, wie viel davon verzehrt werden sollte, eher einen allgemeinen Hinweis, sparsam mit Süßem zu umzugehen.

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Quellen

  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000. Frankfurt/Main, 2000

  • Pech-Lopatta D.: Frühstücksprodukte - Abwechslung am Frühstückstisch. Blickpunkt ANUGA - 

  • ZMP (Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle): Süße Brotaufstriche. Marktanalyse ZMP-MAFO-Brief, 2000


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