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Ernährungsverhalten Ernährungsverhaltensforschung
Ernährungsprävention
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Die Entwicklung der Nachfrage nach Nährmitteln
VerbrauchDer Verbrauch von Nährmitteln muss in Zusammenhang mit der Produktion
von Getreide betrachtet werden (siehe Brot). (Abbildung: Verbrauch an Getreideerzeugnissen) Herkunft und ErzeugungBei der Produktion der Nährmittel gibt es deutliche Konzentrationen
auf wenige Hersteller und Marken, doch ein sehr breites Spektrum an
Produkten. Die zunehmende Beliebtheit (s.u.) der Verbraucher für diese
Produkte bedingt ein breites Angebotsspektrum: dies umfasst alle
Dimensionen von einfachen bis hochwertigen Markenprodukten, internationale
bis regionale Spezialitäten, natürliche bis hightec Produkte.
Nährmittel eignen sich auch sehr gut für den Bereich "functional
foods". Die Einkaufsorte sind vor allem große Verbrauchermärkte und Discounter. Die Sortimentsbreite eines durchschnittlichen Supermarktes beträgt 150-200 Artikel. Die Hälfte davon sind italienische Pasta, die meistverkaufte Nudel ist Spaghetti, die auch aus einheimischer Produktion stammen kann. Reis wird zu 90 % als Langkorn-Reis verkauft, dies nimmt tendenziell ab, da Spezialitäten (wie z.B. Basmati-Reis) deutliche Zuwachsraten zeigen (Lebensmittelpraxis 2000). VerzehrDer tägliche Verzehr an Nährmitteln beträgt in den alten Bundesländern ca. 57 g/Kopf und in den neuen Bundesländern ca. 42 g. Er ist bei Männern und Frauen etwa gleich hoch. Teigwaren gehören zum wöchentlichen Verzehrsalltag von Verbrauchern. Reis wird ca. von der Hälfte der Bevölkerung wöchentlich, von der anderen monatlich verzehrt. Meider sind nur innerhalb der älteren Bevölkerungsgruppen zu finden. Müsli sowie Frühstückscerealien werden vor allem von jüngeren Verbrauchern verzehrt, und bei den Seniorengruppen meiden es ca. die Hälfte (DGE 2000). Der Anteil des Außer-Haus-Verzehrs bei Nährmitteln beträgt bei Männern 6 % und bei Frauen 5 % (DGE 2000 Kap. 1). Über Zubereitung, Rezepte, Portionsgrößen und Verluste bei Nährmitteln gibt es keine repräsentativen Informationen. Verbrauchereinstellungen und VerbraucherinformationenIn den letzten Jahrzehnten haben sich die Hauptbeilagen zu den warmen
Mahlzeiten deutlich verändert. Während früher die verschiedenen
Kartoffelgerichte eindeutig vorherrschten, haben die Nährmittel deutlich
Segmente eingenommen. Dies gilt vor allem für die Nudeln, die nun in
verschiedensten Formen, Farben und Aromatisierungen gerne verzehrt werden.
Dazu gibt es noch beliebte regionale Spezialitäten (z.B. in
Süddeutschland die Spätzle). Es gibt ein breites Sortiment von einfachen
Nudeln bis hin zu teuren Spezialitäten. In ähnlicher Weise ist die
Entwicklung der Verbraucherpräferenz hinsichtlich von Reis und im Bereich
der Frühstückscerealien (einschließlich Müsli), wobei allerdings die
Präferenz nicht weiter steigt. Sie liefern aber gute Beispiele dafür,
wie intensiv dieser Markt (vor allem in Richtung der Zielgruppe Kinder)
beworben wird (Kühn 2000). Quellen
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