AGEV - Arbeitsgemeinschaft Ernährungsverhalten e.V.

Die Entwicklung der Nachfrage nach Südfrüchten

 

Der Verbrauch an Südfrüchten steigt nicht mehr sondern stagniert.


Zu den Südfrüchten zählen:

  1. Apfelsinen, Mandarinen
  2. Grapefruits
  3. Bananen
  4. Sonstige Südfrüchte:  Ananas, Avocado, Dattel, Kaki, Wassermelone, Mango, Melone, Rambutan

 

Verbrauch

Der Verbrauch an Südfrüchten (besonders Zitrusfrüchten), der in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen war, nimmt bei Bananen und Zitrusfrüchten eher ab (DGE 2000).

(Abb.: Verbrauch an Frischobst und Südfrüchten)

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Herkunft und Erzeugung

Naturgemäß muss die Nachfrage nach Südfrüchten durch Einfuhr gedeckt werden. Die jährliche Gesamteinfuhr betrug bei

  • Zitrusfrüchten: 1,12 Millionen Tonnen (davon 550.000 Tonnen Apfelsinen)
  • Bananen: 1.18 Millionen Tonnen und
  • Sonstige: 174.000 Tonnen.

Einkaufsorte: Der Bezug vom Erzeuger ist bei Südfrüchten nicht gegeben, so überwiegt der Erwerb im Lebensmitteleinzelhandel.

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Verzehr

Der tägliche Verzehr von Südfrüchten lag 1998 bei ca. 60 g/Kopf, dabei war er in den neuen Bundesländern höher (ca. 70 g) (DGE 2000).

Der Außer-Haus-Verzehr von Südfrüchten liegt bei ca. 3 % (DGE 2000 Kap. 1).

Über Zubereitung, Rezepte, Portionsgrößen und Verluste bei Südfrüchten in privaten Haushalten gibt es keine repräsentativen Informationen.

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Verbrauchereinstellungen und Verbraucherinformationen

Verbrauchereinstellungen und Verbraucherinformationen sind ähnlich wie beim einheimischen Obst: Gesundheit, Geschmack und Frische. Die Vorteile von Südfrüchten liegen in ihrer Abwechslung und dem saisonalen Ausgleich, den sie bieten. Weitere Chancen ergeben sich aus der Erweiterung des Angebotes durch neue exotische Sorten.

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Quellen

  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000. Frankfurt/Main, 2000


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