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Ernährungsverhalten Ernährungsverhaltensforschung
Ernährungsprävention
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Die Entwicklung der Nachfrage nach Süßwaren
VerbrauchDer jährliche Verbrauch beläuft sich auf ca. 24 kg/Kopf (oder 65 g/Tag), davon sind 8,3 Liter Speiseeis. Herkunft und ErzeugungDer Umsatz der Süßwaren-Hersteller beträgt jährlich ca. 19 Mrd. DM. Es gibt ca. 150 Betriebe und 33.000 Beschäftigte. Tabelle: Umsatz der Süßwaren-Hersteller nach Produktgruppen (in Millionen DM)
Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) 2000 In der Süßwarenindustrie nimmt die Konzentration ebenfalls zu (Lebensmittelzeitung 2000a). Nach der Lebensmittelgesetzgebung zählen nicht nur die hier betrachteten süßen Produkte und Speiseeis zu den Süßwaren, sondern auch der Bereich der Snacks ohne Zuckerzusatz (savory, salzig, nussig, fruchtig) (Dies ist ein weiteres Beispiel für die schwierige Vergleichbarkeit von Informationen aus verschiedenen Quellen). Süßwaren sind Genusswaren und leben deshalb auch von Vielfalt mit
unterschiedlichen kleinen Nuancen in Form, Farbe, Geschmacksrichtung und
Größe: rund 40.000 süße Artikel sind auf dem Markt. Unter dem
Ernährungs- und Gesundheitsaspekt sind sie nicht zu unterscheiden. Bei Süßwaren gibt es auch solche, die statt Zucker Süßstoffe verwenden. So gibt es eine Reihe von Light-Produkten. Einkaufsorte: Süßwaren werden an den unterschiedlichsten Orten
eingekauft. Bedingt durch die große Variationsbreite sind generelle
Aussagen recht schwierig. Wie fast bei allen Lebensmittelgruppen nimmt die
Bedeutung der Discounter (z.B. Aldi) auch hier zu. Gute Anteile haben auch
die Einkaufsstätten, die für Impulskäufe geeignet sind, wie Kioske und
Tankstellen, aber auch Verkaufsautomaten. Im Spezialmarkt der zuckerfreien
Bonbons spielen auch Drogerien und Apotheken eine angemessene Rolle (z.B.
je 15 % Anteil) (Chwallek 2000). VerzehrDer tägliche Verzehr von Süßwaren in den alten Bundesländern liegt
bei ca. 50 g und in den neuen Bundesländern bei ca. 43 g/Kopf. Er ist bei
Männern und Frauen etwa gleich hoch. Die Ergebnisse des
Bundes-Gesundheitssurvey betragen in den alten Bundesländer 38 g/Kopf
für Männer und 33 g/Kopf für Frauen, in den neuen Bundesländern sind
die entsprechenden Zahlen: 34 und 28 g/Kopf (Mensink et al. 1999). Der Anteil des Außer-Haus-Verzehrs bei Süßwaren beträgt für Männer 5 % und für Frauen 3 % (DGE 2000 Kap. 1). Verbrauchereinstellungen und VerbraucherinformationenDie Gruppe der Süßwaren beinhaltet sehr verschiedenartige Produkte, aber im Prinzip sind sie alle beliebt. Die Verbraucher wissen, dass Süßes "ungesund" ist und dick macht. Aber fast alle lieben das "süße Leben". Süßwaren werden nicht auf den Einkaufszettel geschrieben, sondern Verbraucher lassen sich gerne verführen. Deshalb ist es auch der Lebensmittelsektor mit dem höchsten Werbeaufwand. Süßigkeiten sind in allen Altersstufen beliebt, von Kindern bis zu Senioren. Süßigkeiten werden auch verschenkt (z.B. Pralinen). Schokolade, Pralinen, Speiseeis und auch Nuss-Nougat-Brotaufstriche genießen hohe Präferenzen, und trotzdem wird viel dafür geworben. Quellen
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